THEORIES/ESSAYS

«Wir schauen auf die Welt und sehen was
wir gelernt haben zu glauben was da ist.
Wir sind darauf konditioniert worden
etwas Bestimmtes zu erwarten … ,aber
als Fotografen müssen wir lernen
unsere Gewohnheiten loszulassen.»
Aaron Siskind

 
«We look at the world and see what
we have learned to believe what is there.
We have been conditioned
to expect some specific … ,but
as photographers, we must learn
to let go our believes.»
Aaron Siskind
"Die Erkenntnis, dass die Dinge und auch unser
Leben unvollkommen, nicht abgeschlossen
und stets im Wandel sind, befreit mich von dem
Perfektionswahn, der die Menschen in den westlichen Industrienationen überfordert und ausbrennt. Fotografen werden seit vielen Jahren von der Fotogeräteindustrie im Interesse des Profits zu Technikfetischisten erzogen. Damit ständig neue Kameras verkauft werden können, preist man immer wieder neue perfekte Fotoapparate mit absolut scharf zeichnenden Objektiven zum Verkauf an. Ein Schärfewahn macht sich in den unzähligen Fotoforen im Internet breit. Wir erliegen der Illusion, dass die Welt und die Wirklichkeit mit der Fotografie scharf und genau erfasst werden kann." Franz Huempfner
 
"I realize that things and my life are imperfect, not finished and always in flux. This knowledge frees me from the folly of perfection, which overwhelms the people of the Western industrialized nations and burn them out. Since many years, the photo equipment industry trains photographers to fetishists of technique in the interest of maximizing its profit. It always promotes fresh perfect photo apparatus with sharply capturing lenses and so sells new cameras consistently. A sharpness craze is spreading in the countless photo forums on the Internet. We yield to the illusion that the world and the reality can be captured by photography sharply and accurately." Franz Huempfner

«Ich bin nicht daran interessiert neue Dinge zu fotografieren,
sondern die Dinge neu zu sehen.»
Ernst Haas, Fotograf

 
«I am not interested in shooting new things,
I am interested to see things newly.»
Ernst Haas, Photographer

 

 

 

Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet in den Sucher,

das andere geschlossene, in die eigene Seele (Henri Cartier-Bresson)